Bad König

Bad König ist eine Kurstadt im zentralen Odenwald in Hessen (Deutschland). Die Stadt ist ein anerkanntes Heilbad

 

Nachbargemeinden

Bad König grenzt im Norden an die Gemeinden Höchst und Lützelbach, im Osten und Süden an die Stadt Michelstadt sowie im Westen an die Gemeinden Brombachtal und Brensbach.

Stadtgliederung

Zur Stadt gehören neben der Kernstadt Bad König die Ortsbezirke Zell, Momart, Etzen-Gesäß, Fürstengrund, Kimbach,Nieder-Kinzig und Ober-Kinzig (mit Mittel-Kinzig und Gumpersberg).

 

Geschichte

„Quinticha“ ist der Name, mit dem Bad König in den Jahren 820 bis 822 urkundlich erwähnt wird. Im Mittelalter war es ursprünglich Reichsbesitz und gehörte dann zum Besitz des Reichsklosters Fulda. Bad König war schon im frühen Mittelalter befestigt und Mittelpunkt eines Zentgerichts und Zentamtes. Im Jahr 1477 wurde „Künnig alsChur Maintzisch Lehn“ an den Schenken Konrad von Erbach gegeben. Spätestens ab dem 16. Jahrhundert errichteten die Grafen von Erbach das Schloss Bad König im heutigen Ortskern. Gemäß der Erbachischen Landesteilung 1747 kam das Amt König in den Besitz der Grafen der Linie Erbach-Schönberg. Als Teil der Grafschaft Erbach gehörte der Ort zum Fränkischen Reichskreis.

Im Jahr 1900 fand in Bad König die Verlobung der niederländischen Königin Wilhelmina mit Herzog Heinrich zu Mecklenburgstatt. Es bestanden verwandtschaftliche Beziehungen zum Grafenhaus: Wilhelminas Mutter Emma zu Waldeck und Pyrmontwar eine Schwester von Gräfin Elisabeth zu Erbach-Schönberg.

Die Anfänge als Kurbad gehen auf das 19. Jahrhundert und die Entdeckung von zwei heilsamen Quellen zurück. Doch erst im Jahr 1948 durfte sich König „staatlich anerkanntes Bad“ nennen, und am 10. Oktober 1980 erhielt das Odenwälder Heilbad die Stadtrechte.[3] Durch Neubauten nach 2000 (Odenwaldtherme[ und neue Wandelhalle) befindet sich das Kurzentrum in Modernisierung.

 

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Wikipedia

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